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Bulgarische Universität zeichnet Jenaer Spitzenforscher aus


Die Universität Sofia "Hl. Kliment Ohridski" verleiht Prof. Dr. Gerhard G. Paulus von der Universität Jena den Ehrendoktortitel.

Der Jenaer Physiker Prof. Dr. Gerhard G. Paulus ist mit der Ehrenpromotion zum Doktor honoris causa der Universität Sofia "Hl. Kliment Ohridski" ausgezeichnet worden. Dem Inhaber des Lehrstuhls für Nichtlineare Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist die Auszeichnung Ende Mai im Rahmen einer festlichen Zeremonie in der Aula Magna der Sofioter Universität verliehen worden. Damit würdigt die älteste und renommierteste Universität Bulgariens Paulus' wissenschaftliche Leistungen auf den Gebieten Photonik und Physik ultraintensiver Lichtfelder einschließlich deren Wechselwirkung mit Materie, die auch in langjähriger Kooperation mit bulgarischen Kollegen entstanden sind.

"Die Würdigung meiner Arbeit durch meine Kollegen aus Sofia, von denen mich einige noch als Diplomanden kennen, hat mich ebenso überrascht wie berührt", freut sich Prof. Paulus über die Auszeichnung.

In seiner Laudatio würdigte der Dekan der Fakultät für Physik der Uni Sofia, Prof. Dr. Alexander Dreischuh, Paulus als angesehenen Fachkollegen und Autor zahlreicher vielbeachteter wissenschaftlicher Publikationen, Gutachter internationaler Fachzeitschriften und Inhaber von Patenten. Gewürdigt wurde zudem das Engagement für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie erneuerbare Energiequellen oder den Unterricht und die Didaktik der Physik.


Dr. Ute Schönfelder Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle




Portal2008

Das Institut für Optik und Quantenelektronik bearbeitet das Feld der Wechselwirkung extrem intensiver Laserstrahlung mit Materie in großer Breite mit Arbeitsgruppen von 5 Professuren (davon 2 gemeinsam mit dem Helmholtz-Institut Jena berufenen Professuren), sowie einer Junior-Professur.
Die Bandbreite reicht dabei von phasenstabilisierten Einzelzyklenpulsen bis hin zur Petawatt-Leistungsklasse und von der Photoelektronen-Spektroskopie bis zur Röntgenspektroskopie und -polarimetrie. Das Institut verfügt in mehreren dieser Gebiete über eine einzigartige technologische Kompetenz.

Daneben ist das Institut stark in den Lehrbetrieb eingebunden und bedient Anfängervorlesungen für Haupt- und Nebenfachstudenten ebenso wie Vorlesungen für höhere Semester einschließlich Master-Studiengänge. Dabei wird ein breites Spektrum an Themen in der Optik abgedeckt, das von den Grundlagen der Optik über die Nichtlineare Optik und der Röntgenphysik bis hin zur Relativistischen Optik reicht.

Das Institut ist in vielerlei Hinsicht vernetzt. Am Ort ist es am interfakultären Zentrum für medizinische Optik und Photonik (ZeMOP) und am Abbe Center of Photonics beteiligt. Außerdem besteht eine sehr enge Vernetzung mit dem Helmholtz-Institut Jena. Ebenso prägend für viele unserer Forschungsthemen ist die Zusammenarbeit mit den Universitäten München und Düsseldorf im Rahmen des Sonderforschungsbereichs TransRegio 18 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Auf europäischer Ebene sind die Beteiligungen am LaserLab Europe und an den Großprojekten ELI und HiPER zu nennen.